Die Kriminalpolizei – Auswertung der Leserumfrage

Dienstliches oder Privates Interesse


Vorwiegend wird die Zeitschrift aus dienstlichem Interesse gelesen. Dies gilt für die Kriminalpolizei, aber in großem Ausmaß auch für die Schutzpolizei. In den anderen polizeilichen Sparten überwiegt das private Interesse.

Bewertung


In der Bewertung schneidet „Die Kriminalpolizei“ bei ihren Leserinnen und Lesern durchweg gut ab. Eine große Mehrheit findet die Themen interessant, aktuell und klar sowie verständlich präsentiert.
Allerdings ist die Anmutung der Zeitschrift eher „etwas steif und trocken “. Die wenigsten Leser nehmen die Artikel als „locker und frisch“ wahr.

„Ein Personalrat hat stets informiert zu sein. Die Kriminalpolizei gehört zur täglichen Info!“


„Klar und verständlich“ findet eine Mehrheit der Befragten (‚stimme eher zu’) die Artikel; das gilt für alle Altersgruppen und für alle Sparten. Natürlich gibt es auch abweichende Meinungen.

„Für die Kriminalpolizei halte ich die Beiträge durchweg für zu hoch wissenschaftlich und für den normalen Dienst eher praxisuntauglich. Da gibt es von anderen Gewerkschaften bessere Infoquellen [...]“


Ebenso gilt das zustimmende Urteil „berichtet kurz und knapp über alles Wichtige“ im Wesentlichen für alle Altersgruppen und alle Sparten. Manche Befragte finden allerdings auch, dass die Zeitschrift zu lange Texte hat.

„Oft sind Beiträge in Die Kriminalpolizei viel zu langatmig, wissenschaftlich überfrachtet und langweilig.“


Alle Altersgruppen finden, dass „Die Kriminalpolizei“ interessante Themen hat. Etwas weniger Zustimmung als in den anderen Sparten findet diese Aussage bei der Schutzpolizei. Viel Zustimmung findet auch die Aussage „ist kritisch und hinterfragt Dinge“.

„Kriminalpolizei ist auch eine sehr informative Zeitschrift am Pulse der Zeit.“


Im beruflichen Umfeld wird häufig über die Themen in „Die Kriminalpolizei“ diskutiert, meist in der Sparte Kriminalpolizei. Aber auch in einigen Familien- und Bekanntenkreisen der Befragten bieten die Themen gelegentlich Gesprächsstoff.

Konsequenzen aus der Befragung


Für uns, die Auftraggeber, sind die Ergebnisse der Umfrage hochinteressant.

Wir freuen uns, dass „Die Kriminalpolizei“ als informative und hochklassige Fachzeitschrift wahrgenommen wird. In diesem Punkt haben wir das selbst gesteckte Ziel erreicht.

Wir sehen aber auch Bereiche, in denen wir besser werden möchten: Woran liegt es, dass Frauen und die Jüngeren die Zeitschrift seltener lesen. Was können und sollten wir verändern, um sie besser zu erreichen? Das Stichwort „veränderte Mediennutzung“ werden wir im Blick behalten.

Wir sind nicht glücklich darüber, dass „Die Kriminalpolizei“ als „etwas steif und trocken“ und weniger als „locker und frisch“ wahrgenommen wird. Aber wir wissen auch: Das hat damit zu tun, dass das Spektrum von für „Die Kriminalpolizei“ relevanten und interessanten Themen weit gefächert ist. Es gibt Themen, die man nicht kurz abhandeln und mit Zeichnungen oder Fotos locker-flockig präsentieren kann. Solche Texte müssen ihren Platz finden. Dafür wird „Die Kriminalpolizei“ auch weiter ein Forum bieten.
Aber wir bleiben auch offen für andere Themen, die hochaktuell oder durchaus auch fachlich und unterhaltsam sind oder solchen, die die Polizei auch mal aus einem anderen Blickwinkel beleuchten.

In diesem Zusammenhang: Wir freuen uns besonders, dass es Leserinnen und Leser gibt, die sich vorstellen können, selbst mal etwas zu schreiben. Wer ein interessantes Thema hat, soll sich unbedingt bei uns melden! Für diese Leserinnen und Leser und für alle, die weitere Anregungen haben oder Kritik loswerden wollen, hier unsere Adresse: kontakt@kriminalpolizei.de Wir bedanken uns bei allen, die sich an der Umfrage beteiligt haben.

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