Organisierte Kriminalität
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Weltweit auf „leisen Sohlen“: Chinas Triaden

Einleitung
Weltweit wächst die Sorge über chinesische Verbrechersyndikate, die mittlerweile allgemein als Triaden bezeichnet werden. Die Bluttat in dem China Restaurant in Sittensen löste sofort Spekulationen über einen Triaden-Hintergrund aus. Anders als die italienische Mafia sind sie lockerer organisiert und weniger hierarchisch. Der „große Bruder„ an der Spitze muss nicht über alle kriminellen Aktivitäten von Untergruppen informiert sein oder um Erlaubnis gefragt werden. Die Unterweltführer selbst operieren häufig wie erfolgreiche, legitime Geschäftsleute und schalten sich nur bei Konflikten als oberste Autorität schlichtend ein. Triaden sind überall da aktiv, wo es chinesische Gemeinden gibt.
Chinesische Geschäftsleute werden häufig Opfer von Schutzgelderpressungen. Umgekehrt benutzen Triaden oft Restaurants und Firmen als Deckmantel. Eines ihrer typischen Geschäftsfelder ist – auch in Deutschland – der Menschenschmuggel. Die Gruppe der „Schlangenköpfe„ beispielsweise nutzt nach Erkenntnissen europäischer Ermittler Kanäle in Osteuropa, um illegale Einwanderer nach Europa zu schleusen. Die mächtige „Wan-Kuok-Koi„-Triade aus Macao soll vor sechs Jahren den Transit der 58 Chinesen durch Deutschland organisiert haben, die in Dover tot in einem Container gefunden wurden.
Selbst in China wächst die Besorgnis über die Unterweltsyndikate („Heishehui„), die zunehmend unter dem Deckmantel scheinbar seriöser Unternehmen ihren kriminellen Geschäften nachgehen. Einige Mitglieder seien so mächtig gewesen, dass sie sogar im Volkskongress gesessen hätten, schildern Experten. Die Grenzen im Geflecht von Korruption, den „Güanxi„ genannten Beziehungsnetzwerken, der wirtschaftlichen und politischen Macht von Partei und Behörden sowie dem klassischen Verbrechen wie Schmuggel, Wetten, Prostitution, Erpressung oder Produktfälschung sind fließend.

Robert F. J. Harnischmacher
Consultant in Security
and Intelligence Matters
International Security
and Media Consulting
Associate Editor of
the World Police
Encyclopedia, New York

Hintergrund
Das chinesische „Kernland„ umfasst ca. vier Millionen km²; es bildet die Heimat für mehr als 1,3 Milliarden Chinesen.
Die chinesischen Triaden sind weltweit vertreten. Die „gelbe Mafia„ kooperiert mit anderen asiatischen Tätergruppen, der japanischen „Yakuza„, mit vietnamesischen Gruppierungen, aber auch mit nicht-asiatischen Gruppierungen, mit korsischen Syndikaten, italienischer Mafia in Italien und der La Cosa Nostra in den USA. Sie arbeitet auch mit Nachrichten- (Geheim)diensten zusammen in Asien.
Organisiert haben sich die chinesischen Kriminellen in Triaden, von denen es laut der Hong Kong Police in Hong Kong 50 bis 55 Gruppierungen gibt. Über 15 Organisationstypen sind der Polizei regulär bekannt. Im modernen Sprachgebrauch spricht man von der „Dark Society„ oder „Dark Association„.
Einer Quelle zufolge soll es 160.000 Triadenmitglieder in Hong Kong geben, geschätzt fast 3 % der Bevölkerung. Roger, ein hochrangiger Polizeioffizier in Hong Kong, geht davon aus, dass es 300.000 Triadenangehörige gibt ohne dazugehörige Sympathisanten.
Die Triaden waren einst Geheimbünde und gründeten sich ursprünglich als Widerstandsgruppen gegen die chinesischen Dynastien, welche China vom frühen 17. Jahrhundert bis 1912 beherrschten.
Das Wort Triade ist eine englische Schöpfung, entstanden aus dem Emblem der Gesellschaft:
Ein Dreieck, an dessen Seite die drei Grundelemente aufgeführt sind; der Himmel, die Erde und der Mensch (Symbol der geheimen Organisation Antan).
Um ihren Einfluss zu sichern, sind sie bestrebt, öffentliche Institutionen (Legislative und Exekutive) sowie Medien und Wirtschaftsunternehmen zu unterwandern. Typisch ist ferner die totale Abschottung nach außen (Schweigegebot bis in den Tod gegenüber Dritten). Spezifizierung und „glorious isolation„ bewirken, dass die Involvierten oft gar nicht wissen, dass sie in der gleichen Organisation sind.

Historie bis in die aktuelle Gegenwart
Die heutigen Triaden wurden gegen Ende des 17. Jahrhunderts gegründet. Fünf Mönche, Angehörige des FOOCHOW-Klosters im Süden Chinas, gründeten die Triaden etwa 30 Jahre nach der erfolgreichen Stürmung der chinesischen Mauer durch die MAN-CHU-Stämme aus Mongolien, die das Land einem als barbarisch empfundenen Regime unterwarfen. Die insgesamt 128 Klostermönche leiteten die Lokalbevölkerung in ihrem Widerstand gegen die MAN -Herrscher. Im Jahre 1674 wurde eine große Armee zum Kloster geschickt mit dem Ziel, den Widerstand zu brechen. Legenden zufolge sollen sich die Mönche gegen die Angriffe der Armee über drei Wochen lang zur Wehr gesetzt haben. Diese Ausdauer verdankten sie unter anderem einer von ihnen selbst entwickelten und spezialisierten Form der Verteidigung, die sie KUNG FU nannten (siehe weiteres auch die Lehren des „Bubishi„: Bu= Krieger, Bi=Wissen, Shi=Geist; Shaolin Kenpo/ChineseKenpo).
Nur die eingangs erwähnten fünf Mönche sollen also die erste Triade gebildet haben mit dem Ziel, die Herrschaft der MAN-CHU zu stürzen und das chinesische Kaiserreich in Ehren wiederherzustellen.
Die Triaden verfolgten also nicht kriminelle, sondern rein patriotische Ziele.
Ihre ehrenwerten Absichten traten immer mehr in den Hintergrund. Mit kriminellen Aktivitäten begannen sie während der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts in Hong Kong und Taiwan zu florieren. Seit den frühen 70er Jahren kontrollieren sie wichtige Polizeiposten in Hong Kong.

Organisation und Beitritt eines „geborenen Mitglieds„
Die Strukturen der Triaden variieren heutzutage. Nicht alle bedienen sich eines formalen Rank- und Hierarchiesystems, basieren fast alle jedoch noch auf Anschauungen und Traditionen der Vergangenheit und der traditionellen Hierarchie.
Die klassische Triade versteht sich als „Familie„ (Bruderschaft). Vor der Aufnahme in die Geheimgesellschaft („Hung Mun„) muss der jugendliche Mitläufer Aufträge übernehmen, die ihm von einem „älteren Bruder„ befohlen werden. Ist die Triade mit dem „Fußsoldaten„ zufrieden, wird er durch zeremonielle (Blut-)Eidleistung aufgenommen und bekommt seinen Rang (Nummer-Position). Vor der Übernahme und Integration als Mitglied wird er u.a. auch seine Anhänglichkeit und Treue zur Triade dadurch unterstrichen haben, dass er eine Gebühr bezahlt an den dai lo (Beschützer), einen Triadennamen bzw. Funktionstitel angenommen oder ein im Sinne der Triadenzunftsprache Identifizierungsmerkmal empfangen hat, was ihn im Sinne des Aufnahmerituals für würdig erachten lässt, der Nachfolger eines Triadenmitgliedes oder eines Funktionsträgers zu werden, zum Beispiel als Personenschützer. Oder, er wird ein Gedicht für den Eintritt in die Triade vortragen müssen.
Mit der feierlichen Aufnahme werden dem neuen Mitglied (Nr. 49) verantwortliche Arbeitsbereiche (z.B. das Eintreiben von Schutzgeld in Spielsalons) übertragen. Die Triaden waren früher in Logen und Kapiteln unterteilt. Die Ränge wurden mit Nummern angezeigt, die zusammen einen bestimmten Code bildeten. Je niedriger die Nummer, desto niedriger die Stellung in der Rangordnung. Alle Zahlen haben eine bestimmte Bedeutung. Die Anfangszahl ist immer eine 4. Sie repräsentiert den alten chinesischen Glauben, dass das frühere China von vier Seen umgeben war. Diese Zahl drückt auch den Glauben an die weltumfassende Macht der Triaden aus.
Das Oberhaupt (489), der First Route Marshal oder Drachenkopf, wird als der Shan Chu oder Chu Kun benannt, quasi in der Bedeutung des „Bergmeisters„ („Mountain Master„). In einer großen Triade ist er der „Meister der Loge„. Der Stellvertreter ist bekannt als Second Route Marshal oder Fu Shan Chu (438), der die Zeremoniemeister oder Sin Fung und Vorkämpfer oder Heung Chu für das Aufnahmeritual bestimmt. Dem „ältesten Bruder„ stehen Helfer und Organisatoren wie Manager zur Seite, so die „Grass-Sandale„ („Stroh-Sandale„ - 432) als Geschäftsträger und Geschäftsführer der Gesellschaft, auch Choi Hai genannt. Er ist der Verbindungsoffizier wie auch der Hauptnachrichtensprecher oder Pressesprecher, der von den Triadentreffen, Auseinandersetzungen mit anderen Gruppierungen, der Allgewalt seiner Triade und ihrer Machtposition den Mitgliedern gegenüber berichtet. Der „Rote Pfahl„ (426) als „starker Arm„ (Enforcer) oder Hung Kwan führt die Kampfeinheit der Triade und spielt eine führende Rolle in den Kämpfen gegen rivalisierende Gruppen. Zudem ist er verantwortlich für die Geheimgesellschaft oder die Mitgliederschaft der Abteilungen innerhalb der Triade. Zu erwähnen bleibt der „Weiße Papier-Fächer„, generell als Pak Tze Sin (415) bezeichnet. Dieser ist zuständig für die Verwaltung und Innere Organisation der Triade. Er ist der Berater des Stabschefs der Triade.
Die Einweihungszeremonie, mit der die Mitglieder der Triaden gegenseitig verbunden werden, bekannt als die „Blaue Laterne aushängen„, verlangt von den Rekruten 36 Eide über Treue, Verschwiegenheit und Brüderlichkeit. Die Geheimnisse der Bruderschaft dürfen nicht einmal engsten Verwandten verraten werden. „Wenn ich das tue, soll ich von unzähligen Schwertern getötet werden„, so ein Schwur. Solche Aufnahmefeierlichkeiten dauerten früher Wochen, mindestens aber drei Tage mit feierlich geschmückten Altären und farbenfrohen Zeremonien. Heute sind sie verkürzt auf Stunden, damit die Polizei nichts erfährt und nicht reagieren kann. Zum traditionellen Ritual gehört, dass ein Hühnerkopf zerhackt wird, das Blut in ein Glas Wein fließt und getrunken wird, aber man muss sich fragen, wie viel noch auf dem Weg in die Moderne praktiziert wird. Die Entweihung der Geheimnisse der Organisation wird mit allerschärfster Strenge und todesbringender Härte bestraft. Dies geschieht durch den in allen Folterarten ausgebildeten „Roten Pfahl„.
Die kriminellen Tätigkeitsfelder sind Menschen-, Kinder- und Frauenhandel, Menschenschmuggel in Form von Schleusungen (auch auf Vorrat in Warteländern, um die Spuren zu verwischen), Glücksspiele aller Art (Kontrolle über alle Spielzentren, Casinos und Spielhallen), Prostitution und Pornographie, Schutzgelderpressung, Wucherzins-(Kredithaigeschäfte), Fälschungen von Währungen jeder Art in der Welt
(Papier- oder Hartgeld), Fälschungen von Reiseschecks, Ausweispapieren (u.a. Urkunden), Produktpiraterie (auch Videopiraterie), gewerbsmäßiger Betrug mit Kreditkarten, Geldwäsche, politische und zivile Korruption, Auftragsmorde, Drogenherstellung sowie Handel und Schmuggel jeder Art von Warengütern, auch Waffenhandel- und Schmuggel, Piraterie, Computerkriminalität, illegaler Handel von menschlichen Organen, Wettkampfmanipulationen, Immobilienspekulation, Kidnapping, Carjacking, Schwarzarbeitorganisation, Steuerhinterziehung, Einfluss in der Filmindustrie (z.B. bei der Besetzung von Filmrollen mit bestimmten Schauspielern, die auf ihrer Liste stehen oder stehen werden, nachdem sie gefügig gemacht wurden), Brandstiftungen, Nötigungen mit großer Schadensfolge, Straßenverkauf von Drogen etc., gewissermaßen alles, was dinglich und gleichermaßen auch persönlich, nicht nur abstrakt, mit einem Preis versehen, was als Ware gehandelt werden kann. Triaden setzen stark auf die Angst als Druckmittel innerhalb der Organisation, zwischen den einzelnen Gruppen und der Gesellschaft. Die Praxis, internationale Killer zu entsenden, um damit diese Angst zu schüren, ist nicht ungewöhnlich. Viele Landsleute werden durch Terror zum Schweigen gebracht und auf die Linie der Triade eingeschworen. Die Grundlinie heißt Kontrolle. „Es gibt eine konstante Nachfrage nach mehr Geld, mehr Macht, mehr Kontrolle„, sagt RCMP Constable Pepin Wong von der Combined Forces Asian Investigation Unit (CFAIU) in Toronto. Angetrieben, Profit zu machen, vergessen die Triaden des öfteren ihren Zwist und ihre gegenseitigen feindlichen Kampagnen, wenn es darum geht, vorübergehend einen noch größeren finanziellen Gewinn zu machen.
In der heutigen Zeit bestehen Triaden aus zwei verschiedenen Gruppen. Die Größte besteht aus Individuen, die Gewalttätigkeiten aus dem Weg gehen. Die zweite Gruppe besteht aus Personen, die unbedingt Anerkennung und finanziellen Erfolg anstreben. Um dies zu erreichen, wenden sie jegliche Form krimineller Mittel an.
Die wichtigsten Triaden sind :

  • SUN YEE ON mit etwa 40.000 Mitgliedern
  • SAP SIE KEE, auch bekannt als die 14 K, mit 20.000 Mitgliedern (im gleichen Atemzuge wird auch „Big Circle„ genannt)
  • WO SHING WO mit 25.000 Mitgliedern
  • WO LEE KWAN
  • WO ON LOK
  • WO SHING YEE
  • TAI HUEN CHAI und
  • AH KONG aus Singapur
  • TONGS in den USA.

Sie benutzen häufig das so genannte Underground-Banking, um ihre Drogen- und Erpressungsgelder von Europa nach Asien und zurück zu schleusen.
Überhaupt wird in Fachkreisen gesagt, dass sich die Triaden verstärkt nach Großbritannien verlagern oder weltweit kleine Chinatowns für ihre Zwecke gründen werden, wo sie weiterhin ihre Pfründe pflegen können. Man setzt also weltweit auf die entsprechenden Gesetzeslücken, weil es in Hong Kong und im chinesischen Mainland langfristig wegen der Verschärfung der Gesetze für einen kriminellen Kaufmann als Triaden - Mafioso zu heiß werden wird. Insofern ist mittelfristig eine Emigration von Top-Triaden-Führern zu erwarten, ebenso wie verstärkt Kooperationen mit der japanischen Yakuza.
Die Hong Kong-Triaden beherrschen den Heroinmarkt in Australien, den USA und in Holland, dem Heroinhandelszentrum Europas.

Die Gefährlichkeit der asiatischen Mafia
Die Syndikate sind mehr und mehr an legalen Geschäften beteiligt, von Einrichtungshäusern bis zu exklusiven und ausgefallenen Hotels, vom Autohandel bis zur Bauwirtschaft und lizenzierten Kasinos. Mit den Milliardengewinnen aus dem Rauschgifthandel haben sich die Triaden wie die Yakuza in eine moderne Verbrecherorganisation gewandelt, deren uneingeschränkter Einfluss sich über das gesamte Südostasien erstreckt.
Die großen Schmugglerbanden nutzen ein ausgeklügeltes System von Gold- und Juwelenhändlern, Handelsgesellschaften und Wechselstuben in Asien und in westlichen Ländern. Per Telefonanruf, Faxbotschaft oder über geheime Senderanlagen werden die Zahlungsanweisungen weltweit übermittelt. Die Codes, die dabei verwendet werden, zeigen nicht selten die chinesische oder japanische Beteiligung an diesem internationalen Geschäft. Die Chinesen unterhalten sich miteinander in einer Kassibersprache, deren Interpretation viele Schwierigkeiten bereitet. Ein weiterer erschwerender Faktor für Ermittler ist das Sammeln von Informationen in der chinesischen Gemeinschaft. Die vielen Dialekte erschweren die Übersetzungen bei polizeilichen Ermittlungen.

Asiatische Kriminalität ist sehr schwer zu ermitteln, geschweige denn zu verhindern:

  • die spezifische Kultur,
  • der geschlossene Charakter der Menschen und der Gemeinschaft,
  • die begründete Furcht vor Repressalien und die damit verbundene geringe Bereitschaft, Anzeige zu erstatten,
  • schließlich das Sanktionssystem, dessen Wirklichkeit von den 13 Morden illustriert wird, die es in den letzten Jahren in den Niederlanden in diesem Milieu gab.

Für Außenstehende ist es fast unmöglich, in die sehr geschlossene chinesische und japanische Gemeinschaft einzudringen. Dennoch ist eine Durchdringung dieses Milieus erforderlich. Dies wird ein tief greifendes Studium der Sitten, Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Mentalität der Chinesen und Japaner erfordern. Ermittlungsbeamte müssen eingeführt werden in die Unterschiede zwischen dem oft ruhigen und freundlichen Gesicht eines Asiaten, hinter dem sich aber eine rücksichtslose und gefährliche Haltung verbergen kann, in die sehr abweichende Art des Denkens und Interpretierens. Ermittlungen gegen Chinesen sind schon durch den Sprachfaktor sehr arbeitsintensiv und fordern eine hohe Kapazität. Chinesen sprechen in unterschiedlichen Dialekten. Nicht nur ein, sondern mehrere Dolmetscher müssen eingesetzt werden. Damit steigen die Ermittlungskosten. Dazu kommt, dass nur wenige zuverlässige chinesische Dolmetscher vorhanden sind. Auch der Umgang mit den Namen von Chinesen bereitet Schwierigkeiten. In China werden zuerst der Familienname und anschließend die Vornamen geschrieben. Wird diese Regel aus Unkenntnis nicht beachtet, entstehen bizarre Konstruktionen. Außerdem haben Chinesen manchmal mehrere Rufnamen, Beispiel: Li (Chinese Commercial Code = CCC 2621) Yin (CCC 3185) Sum (CCC 2450), Li ist der Familienname, Yin der „Mittelname„ und Sum der Vorname. Jeder Ermittler sollte sich zur Ermittlungshilfe vom in Frage kommenden Chinesen seinen Namen aufschreiben lassen, der dann unter Zuhilfenahme dieses CCC bei asiatischen Polizeien eine schnellere Identifizierung zur Folge hat.
Es kommen immer mehr Immigranten aus Regionen in China und Südostasien, in denen andere Dialekte als Kantonesisch gesprochen werden (z.B. Mandarin, Fujianesisch, Hakka, Vietnamisch). Selbst kantonesischsprachige Beamte sind möglicherweise den Sprach- und Verständnisschwierigkeiten nicht gewachsen, die als Folge neuer Einwanderungstendenzen entstehen.
Die sozialen Prozesse bei der Entstehung einer Bande, die Charakteristika der Bandenstruktur und die Muster der Bandenaktivitäten können nur dann ausreichend verstanden werden, wenn die historischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte der Gemeinde verstanden werden. Die chinesischen Gemeinden in der Welt sind komplexe Untergesellschaften, in denen Einzel- und Gruppenkonflikte weit verbreitet sind. Wenn Ermittler nicht genau verstehen, wie ethnische, wirtschaftliche und politische Spannungen bestimmte Erwachsenenorganisationen und Jugendgruppen in der Gemeinde beeinflussen, haben sie Probleme, eine wirksame und langfristige Strategie zur Kontrolle der chinesischen Banden zu entwickeln. Hinzu kommt, dass die Polizeiermittler frustriert sind wegen der fehlenden Kooperationsbereitschaft und des Widerwillens chinesischer Opfer, vor Gericht auszusagen.
Deshalb ist es in den USA gang und gäbe, chinesische Zeugen oder Opfer in Haft zu behalten, um sicherzustellen, dass sie nicht vor dem Prozess verschwinden.
Diese spezifisch asiatischen Züge werden außerdem gepaart mit dem Einsatz modernster Mittel. Aus Ermittlungen gegen Chinesen in den Niederlanden ging hervor, dass sie äußerst mobil sind und über ein perfektes Beziehungsnetz verfügen. Die Zielgruppe ist nicht nur in Holland, sondern in ganz Europa aktiv.
Die schwierige Ermittlungslage belegt auch der Satz des belgischen Polizeiexperten Willi van Mechelen (Abteilung Organisierte Kriminalität bei der belgischen Staatspolizei): „Wir bekommen kaum noch etwas von deren Geschäften mit. Wir haben auch keine V-Leute mehr im Milieu, die sind alle tot !„
Ob in London in Soho, in Paris im „Triangle d‘Or„ (Porte d‘Italie/ Porte d‘Ivry/Place d‘Italie) oder im 13. Arrondissement, in Amsterdam oder Rotterdams Chinesenviertel, in Wien, Budapest als „Chinesenhauptstadt Europas„, oder in deutschen Großstädten wie Frankfurt am Main, Hamburg, München, Berlin. Fast alle führen Schutzgelder ab.
Wie im Metier der Spionage gilt auch hier das Grundsatzverhaltensschema: „Tarnung, Trennung, Sicherheit„. Das Hintergrundwissen zum „Steuermann„und seiner Arbeitsweise ist relevant zur Erfüllung des polizeilichen Präventiv-/Repressivaufklärungsauftrags (Methoden, Aufbauschemata, Plancharakteristika). Die Kriterien der Vorkehrung, Führung, Organisation, Verteilung, Anpassung, Vorbereitung und Versorgung gewinnen zunehmend an Gewicht, um Penetrierungsperspektiven erarbeiten zu können.

Die chinesischen Triaden in Deutschland
Die deutschen Behörden hatten lange Zeit keine Übersicht. Sie kannten nicht die Strukturen der kleinen aber rasch wachsenden chinesischen Gemeinde. Der sichtbarste Hinweis für das Wachstum ist die sprunghafte Zunahme chinesischer Restaurants: Ende 1990 waren es über 3.000. Einige haben wenig Gäste, aber erstaunlich wohlhabende Inhaber.
In Hamburg, Hannover, Mannheim, Frankfurt am Main, München und Stuttgart etablieren sich seit 1990 Ableger der Triaden mit Verbindungen nach Amsterdam, London, Hong Kong und Macao. Hinzu kommen Städte wie Düsseldorf, Offenbach, Wiesbaden, Gelsenkirchen, Bad Oeynhausen, Passau, Koblenz, Berlin, Kelheim, Würzburg, Ochsenfurt, Görlitz, Weimar, die auch Triadenerfahrungen haben. Spezialisten für Glücksspiel, Brandstiftung und Mord sickern mit gefälschten britischen Pässen nach Deutschland ein, bringen Falschgeld unter die Leute, stehlen Kreditkarten und schleusen asiatische Prostituierte ein; sie „tauchen ihre Nasen ins duftende Öl„ der kleinen chinesischen Kolonie in Deutschland. In knapp einem Jahr brachten die Triaden mindestens 10.000 illegale Einwanderer aus Hong Kong, Macao und vom chinesischen Festland ins Land. An der deutschen Ostgrenze wurden 1990 Monat für Monat fast 1.000 illegale Grenzgänger abgefangen.
Hong Kong ist im Wirtschaftskriminalitätssinne höchst kriminogenetisch.

Kriminelle Zeitbombe in Deutschland?
So eine „kriminelle Zeitbombe„ tickt analog in Deutschland. Denn, die Triaden haben Deutschland als Standort entdeckt. Das LKA Bayern schätzt, dass von hundert Straftaten höchstens eine bekannt wird, wenn die Triaden ihre Finger im Spiel haben. In München, so die Schätzungen der Polizei, werden rund 95 % der chinesischen Restaurants „abkassiert„. Und der Autor erlebte hautnah, wie ein China-Restaurantbesitzer erheblich in Panik geriet in einem kleinen dörflichen Badkurort vor den Toren Lippstadts, als er bewusst provozierend die Fische im Aquarium zählte. Der Besitzer bot sich schleimend an, um das Berufsbild zu erfahren. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich in dieser Szene, dass ein China-Wirt z.B. aus München-Sölln, dessen Schutzgeldzahlung von einem Gast an die Polizei verraten wurde, später erschlagen in Hong Kong tot aufgefunden wurde.
Deutschland ist Invasionsgebiet „der Drachen„ geworden mit dem Schwerpunkt Drogenhandel. Die wegen ihrer Brutalität berüchtigte chinesische 14 K hat die von ihr international betriebene „kriminelle Wirtschaft und Industrie„ inzwischen auch auf Deutschland ausgeweitet. Regionaler Schwerpunkt ist u.a. Bayern, mit einigem Abstand gefolgt von Baden-Württemberg und Hessen.
Schienen sich die europäischen Aktivitäten der von so genannten „Drachenköpfen„ geführten Triaden in den vergangenen Jahren vor allem auf die Chinatowns in England, den Niederlanden und Frankreich konzentriert zu haben, so muss mittlerweile auch Deutschland mit seinen über 30.000 legal (illegal auf rund über 70.000 geschätzt anno 1995) hier lebenden chinesischen Staatsbürgern als „Invasionsgebiet der Drachen„ angesehen werden. In Deutschland unterhalten die Hong Kong Triaden einige Ableger wie die 14 K, die Wo Shing Wo, die Tai Huen Chai und die Big Circle Gang. Obwohl das Dunkelfeld nach wie vor beträchtlich ist und die China Connections von einer Mauer des Schweigens geschützt sind, liegen dennoch wichtige Erkenntnisse über jahrelangen Menschenhandel, Korruption, Geldwäsche, Schutzgelderpressung, illegales Glücksspiel und Drogenhandel vor. Und auch mit Morddrohungen sind die „Drachen„ wenig zimperlich.
Es ist bekannt, dass chinesische Schleuserorganisationen ausreisewillige Landsleute mit dem Versprechen nach Deutschland locken, sie könnten dort bei Zahlung von 10.000 €
eine neue Existenz aufbauen. Dabei haben sich die Täter korrumpierter Beamter bedient. Versuche, Kontakte zu Entscheidungsträgern und wichtigen Persönlichkeiten der Öffentlichkeit von Politik, Verwaltung udgl., herzustellen, sind bekannt. Mit der Übernahme von Ehrenämtern und großzügigen Spenden sind dabei langjährige „Freundschaften„ aufgebaut worden. Im Ausland gestohlene und nach Deutschland eingeschmuggelte wertvolle asiatische Kunstgegenstände wurden mit gefälschten Ausfuhrgenehmigungen an öffentliche Einrichtungen häufig unter Wert verkauft oder als Dauerleihgabe überlassen. Die Folge war, illegal eingereiste Chinesen erhielten ohne Berechtigung Aufenthaltsgenehmigungen.
„Kristallisationspunkte„ sind und bleiben die chinesischen Restaurants, in Kellern blüht das illegale Glücksspiel und in Nebenräumen werden Drogen verteilt, in einem Fall zum Beispiel in Tischtennisbällen.
Triaden sind hier noch nicht so präsent wie in anderen europäischen Ländern. „Die persönliche Nähe ist hier längst nicht so groß wie in den Chinatowns beispielsweise in London oder Paris„. Und zur Arbeitsweise der Triaden gehört es trotz der Drohkulisse, sozial in der ethnischen Gemeinschaft der Chinesen verankert zu sein. „Dafür gibt es hier viel zu
wenig Chinesen„, so der Wissenschaftler Dr. Klaus von Lampe.

Fazit
Asiaten gehen oft „leise„ Wege. Man ordert auch andere „Nationalitäten„ zur Durchführung eigener Interessen, um von sich abzulenken. So z.B. auch durch Nutzung der „Mafia nera„ - der „Nigerianischen Kreditkarten-Mafia„.
Nur eine gute und intensive Zusammenarbeit auf internationaler Ebene wird zu einer effektiven Bekämpfung der asiatischen Organisierten Kriminalität durch die europäischen Ermittlungsbehörden führen können. So regte ausgehend vom Erfolgsmodell „EUROPOL„ in Europa der Autor die Gründung von „ASIAPOL„ für Asien bei einer Veranstaltung der UNAFEI (United Nations Asia and Far East Institute for the Prevention of Crime and the Treatment of Offenders) in Fuchu (Japan) anno 2000 an, um die Kommunikationswege der Ermittlungsbehörden weltweit zu beschleunigen. In Japan wurde 2006 diese Idee „produktionsreif„, ein erster Ansatz dazu wurde auf Bestärkung von Professor Dr. jur. Dr. h.c. Dr. h.c. mult. Haruo Nishihara (Ehrenpräsident der Waseda Universität in Tokio) gemacht, indem China und Japan ihre Daten zukünftig in diesem Kriminalitätsfeld austauschen und Präventions- und Repressionsmodelle analysieren und entwickeln als Motor für die weitergehende Zusammenarbeit mit dazukommenden Staaten in Asien. Die Spezial-Polizeibehörde hat ihren Sitz in Tokio. Auch das Beispiel von „EUROJUST„ dient fortan in China/Japan als potentielles Gedankenmodell eines „ASIAJUST„.
Zum Abschluss sei angemerkt, dass der kurze Weg zwischen zwei Punkten für einen Asiaten nicht notwendigerweise die Gerade ist.
Und damit ist ein bedeutender Unterschied gegeben zur oftmals sehr direkten Herangehensweise der Europäer.

Quellenangaben

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