Technik

Aktuelles aus dem Netz

Von EKHK Christian Zwick, Ludwigshafen

 

HONEYPOT: Forscher lockten Hacker in über 20.000 RDP-Sitzungen


Zwei Sicherheitsexperten haben einen Honeypot für Cyberkriminelle eingerichtet und sie drei Jahre lang beim Hacken beobachtet. […] Sie beobachteten die böswilligen Akteure dabei, wie sie beispielsweise Malware installierten, Kryptowährungen schürften, Klickbetrugskampagnen durchführten oder die Server für Angriffe auf weitere Zielsysteme missbrauchten. Die Erkenntnisse sollen vor allem Strafverfolgern sowie anderen Sicherheitsexperten dienen, um effektive Abwehrstrategien gegen Cyberangriffe zu entwickeln und Ermittlungen gegen kriminelle Akteure in Zukunft schneller voranzutreiben. Mehr: www.golem.de/news/honeypot-forscher-lockten-hacker-in-ueber-20-000-rdp-sitzungen-2308-176646.html, Meldung vom 10.8.2023.

 

Exfiles: Strafverfolger knacken mehrere Hundert Krypto-Handys

 

Forscher ziehen ein positives Resümee des millionenschweren Projekts Exfiles zum Hacken verschlüsselter Mobiltelefone. Die Polizei brauche nur noch zugreifen. Die EU-Kommission wird das Projekt nach dem Auslaufen im August voraussichtlich von Oktober an evaluieren und über eine mögliche Nachfolge entscheiden. Mehr: www.heise.de/news/EU-Projekt-Exfiles-Hunderte-Krypto-Handys-geknackt-und-Durchbrueche-erzielt-9244925.html, Meldung vom 15.8.2023.

 

Android: Werde ich verfolgt? So könnt ihr unbekannte Tracker aufspüren und euch warnen lassen


Der Start von Googles globalem Gerätenetzwerk ist auf unbestimmte Zeit verschoben, aber dennoch hält man an den Plänen für erweiterte Komponenten fest und hat kürzlich die Warnung vor unbekannten Trackern für alle Android-Nutzer ausgerollt. Mehr: www.googlewatchblog.de/2023/08/android-werde-so-tracker/, Meldung vom 20.8.2023.

 

AirTags – Missbrauch als Herausforderung für Hersteller und Gesetzgeber


Ob Fahrrad, Koffer, Portemonnaie oder Schlüsselbund – Apples AirTags erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit und eignen sich zweifellos dazu, um verlegte oder verloren gegangene Gegenstände wiederzufinden. Bedenklich ist, dass das Tracking mittels eines AirTags bisher keinen Anklang im Strafgesetzbuch gefunden hat. Mehr: www.datenschutz-notizen.de/airtags-missbrauch-als-herausforderung-fuer-hersteller-und-gesetzgeber-4840349, Aktualisierung am 20.3.2023.

 

Pornografie trifft KI


CivitAI ist eine weitere Webseite für die gemeinsame Nutzung von KI-Modellen zur Bilderzeugung. Doch hier lassen sich über Tausende Modelle alle Arten pornografischen Szenarien erzeugen, die sich die Nutzer wünschen. […]. Letztendlich lässt sich offenbar von jeder realen Person pornografisches Material generieren. Mehr: www.golem.de/news/civitai-pornografie-trifft-ki-2308-177093.html, Meldung vom 25.8.2023.

 

Hohes Cybercrime-Niveau: 90% der Firmen fordern mehr Polizei-Befugnisse


Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 136.865 Fälle von Cybercrime und damit 6,5% weniger als 2021. Dies spiegelt die Entwicklung aber nicht genau wider. Denn zugleich nahm die Zahl von Cyber-Straftaten, die aus dem Ausland heraus begangen wurden und in Deutschland einen Schaden verursachten, um 8% im Vergleich zum Vorjahr zu. Mehr: www.heise.de/news/Hohes-Cybercrime-Niveau-90-Prozent-der-Firmen-fordern-mehr-Polizei-Befugnisse-9245881.html, Meldung vom 16.8.2023.

 

Übersetzungs-KI „HeyGen“ im Test: „Beängstigend gut“


Bei „HeyGen“ handelt es sich um ein Programm, welches Menschen in einer anderen Sprache sprechen lässt. Genauer gesagt, nimmt man ein beliebiges Video zum Beispiel in seiner Muttersprache auf, redet rund 30 Sekunden und lässt dann die KI das Gesprochene in die Zielsprache umwandeln. TECHBOOK-Redakteur Isa Kabakci hat sich das Tool genauer angeschaut und ist von den Ergebnissen überrascht. Mehr: www.techbook.de/mobile-lifestyle/heygen-ki-uebersetzung-test, Meldung vom 20.10.2023.

 

dmGPT statt ChatGPT: Drogeriemarkt dm führt eigenen KI-Chatbot ein


Um Datenschutzkonflikte im Umgang mit ChatGPT zu vermeiden, führt die Drogeriemarkt-Kette dm mit dmGPT einen eigenen KI-Chatbot ein. […] Die User können laut dm individuell Aufgaben an dmGPT abgeben. Dabei kann es sich um die Bearbeitung von Texten, die Unterstützung bei der Programmierung, das Ausbessern von Programmfehlern oder die Erstellung von Konzepten handeln. Auch Recherche oder die Erstellung von Social-Media-Beiträgen könnten mithilfe von dmGPT erfolgen. Mehr: www.computerwoche.de/a/drogeriemarkt-dm-fuehrt-eigenen-ki-chatbot-ein, Meldung vom 22.8.2023.