Technik

Aktuelles aus dem Netz

 

Von Christian Zwick, Kriminalhauptkommissar, Polizeipräsidium Rheinpfalz

 

„Skimming“: Betrug an Geldautomaten in Deutschland weiterhin auf dem Rückzug


Kriminelle haben an Geldautomaten immer seltener Erfolg. Die Milliardeninvestitionen in mehr Sicherheit zahlen sich aus. […] Nach Angaben von Euro Kartensysteme manipulierten Kriminelle in den elf Monaten bis einschließlich November dieses Jahres 227 Mal Geldautomaten, um Daten abzuschöpfen. Im Vorjahreszeitraum hatte die Frankfurter Einrichtung, die sich für die deutsche Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten kümmert, 428 solcher Skimming-Fälle gezählt. […] Das BKA warnt jedoch zugleich, dass auch die Täter mit der Zeit gehen. Das zeige sich beispielsweise an „vermehrten Hackingangriffen auf Geldautomaten-Netzwerke“. Mehr: www.heise.de/amp/meldung/Skimming-Betrug-an-Geldautomaten-in-Deutschland-weiterhin-auf-dem-Rueckzug-4621691.html, Meldung vom 21.12.2019.

 

Neuer WhatsApp-Frust: Wichtige Chat-Funktion wird restlos gestrichen


WhatsApp sorgt erneut für Frust bei Nutzern. Der Messenger streicht mit dem neusten Update die Möglichkeit, Chats zu exportieren. Mehr: www.netzwelt.de/news/174997-neuer-whatsapp-frust-wichtige-chat-funktion-restlos-gestrichen.html, Meldung vom 8.1.2020.

 

Die beliebtesten deutschen Passwörter 2019


Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) veröffentlicht jedes Jahr die meistgenutzten Passwörter der Deutschen – Datengrundlage sind dieses Jahr 67 Millionen Zugangsdaten aus dem Datenbestand des HPI Identity Leak Checkers, die auf E-Mail-Adressen mit .de-Domäne registriert sind und 2019 geleakt wurden. Mehr: hpi.de/pressemitteilungen/2019/die-beliebtesten-deutschen-passwoerter-2019.html, Meldung vom 18.12.2019.

 

Malwarebytes findet immer mehr Schadsoftware auf Macs


So fanden sich unter den fünf weltweit am häufigsten erfassten „Bedrohungen“ 2019 erstmals gleich zwei Exemplare von Mac-Malware. Dabei handele es sich um die Browser-Adware NewTab auf Platz 2 der Top 5, sowie um ungewollt installierte Software (sog. PUP, Potentially Unwanted Program) auf Platz 5. Mehr: t3n.de/news/malwarebytes-findet-immer-mehr-1235137, Meldung vom 20.12.2019.

 

Was der SMS-Nachfolger RCS kann


Mit der Einführung des neuen Standards RCS versucht Google sich gegen WhatsApp durchzusetzen. Seit vergangenem Wochenende ist der SMS-Nachfolger RCS (Rich Communication Services) in den USA landesweit verfügbar. Auch in Europa wird er vereinzelt bereits angeboten. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen Standard zum Versenden von Nachrichten. Mehr: futurezone.at/amp/digital-life/was-der-sms-nachfolger-rcs-kann/400705983, Meldung vom 18.12.2019.

 

Gericht zwingt E-Mail-Anbieter Daten unverschlüsselt herauszugeben


Der E-Mail-Anbieter Tutanota verspricht seinen Nutzern besonders sicheren Datenschutz und Verschlüsselung. Doch eine Gerichtsentscheidung zwingt das Start-Up, Ermittlern Zugang zu bestimmten Daten zu geben. Experten kritisieren, dass das Gesetz über polizeiliche Abhörmaßnahmen zu ungenau formuliert ist. Mehr: www.sueddeutsche.de/digital/tutanota-verschluesselung-e-mail-ueberwachung-polizei-1.4676988, Meldung vom 11.11.2019.

 

E-Evidence: Viele US-Dienste geben Nutzerdaten freiwillig heraus


Eine von Europol durchgeführte Studie zeigt, dass europäische Ermittler auch ohne die geplante EU-Verordnung für den internationalen Zugriff auf elektronische Beweismittel in der Cloud im Kampf gegen das Verbrechen nicht nackt dastehen. Demnach haben größere US-Diensteanbieter Anträge von Strafverfolgungsbehörden aus der EU auf die Herausgabe von Bestands- und Verkehrsdaten in 66 Prozent der Fälle freiwillig erfüllt. Mehr: www.heise.de/amp/meldung/E-Evidence-Viele-US-Dienste-geben-Nutzerdaten-freiwillig-heraus-4628007.html, Meldung vom 4.1.2020.

 

Fahrpreis-Erstattung Deutsche Bahn: Start-ups profitieren von Service-Lücke


Die jungen Unternehmen ermöglichen es den Kunden, per Handy die Erstattung ihres Fahrpreises beim Konzern zu beantragen, wenn ihr Zug verspätet war. Die Start-ups bieten an, das für den Kunden zu übernehmen. Dieser muss per App die Verbindungsdaten eingeben, alles weitere übernehmen die Unternehmen, die dafür unterschiedlich viel verlangen. Mehr: mobil.stern.de/amp/wirtschaft/news/fahrpreis-erstattung-deutsche-bahn--start-ups-profitieren-von-service-luecke-9074722.html, Meldung vom 6.1.2020.