NachrufPolizei

Nachruf: Rüdiger Butte

„Die Kriminalpolizei“ trauert um einen lieb gewordenen Menschen, einen verlässlichen Freund, einen hochgeschätzten Kollegen und einen wichtigen Ratgeber.

Unser guter Freund und Kollege Rüdiger Butte war Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont. Er wurde am 26. April 2013 in seinem Amtszimmer Opfer eines Rentners, der sich nach seinen heimtückischen tödlichen Schüssen selbst das Leben nahm. Der Attentäter war zuvor bereits seit Jahren in Auseinandersetzungen mit Justiz und Verwaltung verwickelt gewesen und wegen verschiedener Delikte verurteilt worden. Butte, der unkompliziert und natürlich auf Menschen zugehen konnte und als Freund von klaren und offenen Worten geschätzt war, hatte seinem späteren Attentäter spontan einen Gesprächstermin eingeräumt.

Butte war gelernter Polizist. Unmittelbar nach dem Abitur begann er seine Ausbildung bei der Polizei. Seine berufliche Karriere führte ihn 2001 an die Spitze des Landeskriminalamts Niedersachsen. 2005 wechselte der LKA-Direktor an die Spitze des Landkreises Hameln-Pyrmont. 

Viel zu früh hat uns Rüdiger Butte verlassen. Mit ihm haben wir einen allseits geschätzten ehemaligen Kollegen, vor allen Dingen einen vertrauten Freund verloren. Mit seiner großen Lebenserfahrung und seiner konstant positiven Lebenseinstellung war er uns immer ein großes Vorbild. 

Er stand unserer „Kripo“ immer wieder beratend zur Seite. Seine Ratschläge waren stets fundiert und konstruktiv.

Rüdiger Butte war während seiner Zeit beim LKA Niedersachsen und auch danach immer ein guter Berater der GdP Niedersachsen in Fachfragen. 

Auf einer eindrucksvollen Trauerfeier am 08. Mai 2013 in Hameln, die unter großer Anteilnahme der Menschen im Landkreis Hameln/Pyrmont stattfand, würdigte Ministerpräsident Stephan Weil Rüdiger Butte. Es bleibt zu hoffen, dass sein binnenorientierter und kommunikativer Ansatz weiterlebt.

Die Redaktion der "Kripo" verliert mit Rüdiger Butte einen langjährigen ständigen ehrenamtlichen Mitarbeiter und überaus geschätzten Berater. Unser Mitgefühl gilt in besonderer Weise seiner von ihm sehr geliebten Ehefrau und seinen Kindern. 

Wir sind dankbar für die Zeit, in der wir mit ihm zusammenarbeiten durften und werden sein Andenken in Ehren bewahren.