Aktuelles aus dem Netz

Von EKHK Christian Zwick, Ludwigshafen

 

News: Polizei empfiehlt diese beiden Online-Dienste zum Löschen von Nacktfotos aus dem Web


Take It Down ist ein kostenloser Dienst, der Ihnen dabei helfen kann, die Online-Weitergabe von Nackt-, Teilnackt- oder freizügigen Sexfotos oder -videos zu löschen oder zu unterbinden, die von Ihnen aufgenommen wurden, als Sie unter 18 Jahre alt waren. […] Sie sind bereits 18 Jahre alt oder älter und haben ebenfalls Probleme mit Nacktfotos oder kompromittierenden Aufnahmen im Internet? Dann rät die Polizei zu dem Dienst stopncii.org. Mehr: www.pcwelt.de/article/2552470/polizei-empfiehlt-diesen-online-dienste-zum-loeschen-von-nacktfotos-aus-dem-web.html, Meldung vom 1.6.2025.

 

Android 16 kann Smartphone-Nutzer künftig vor möglichen Lauschangriffen warnen

 

Im Sicherheitscenter der Einstellungen des mobilen Betriebssystems wird als neue Funktion die „Sicherheit des Mobilfunknetzes“ eingeführt, heißt es in den kürzlich aktualisierten Entwicklernotizen. Dort lassen sich Benachrichtigungen aktivieren, sollte sich das Smartphone mit einem unverschlüsselten Mobilfunknetz verbinden oder erkennen, wenn das Netz Geräte-IDs wie die IMSI oder IMEI auslesen will. […] Allerdings setzt diese Funktion von Android 16 voraus, dass das Modem des Smartphones Googles „IRadio“ Hardware-Layer in der Version 3.0 unterstützt.Mehr: www.heise.de/news/Android-16-kann-Smartphone-Nutzer-kuenftig-warnen-vor-moeglichen-Lauschangriffen-10463942.html, Meldung vom 30.6.2025.

 

Mit geschlossenen Augen sehen: Neue Kontaktlinse macht Infrarotlicht wahrnehmbar


Allerdings hat die neue Technologie aktuell noch mit Einschränkungen zu kämpfen. Sie funktioniert nur mit Lichtquellen im nahen Infrarotbereich bis etwa 1.600 Nanometer – dazu zählen zum Beispiel Infrarot-LEDs. Die vom menschlichen Körper abgegebene Wärmestrahlung liegt in einem weiter entfernten Infrarotbereich und ist mit der aktuellen Linse nicht erkennbar. Das Forschungsteam arbeitet allerdings schon daran, die Empfindlichkeit weiter zu verbessern. Mehr: t3n.de/news/kontaktlinse-infrarotlicht-mit-geschlossenen-augen-1689516, Meldung vom 1.6.2025.

 

TECH: Vertrauliches Profi: So kannst du Apps unter Android verbergen


Willst du dir dein eigenes vertrauliches Profil auf deinem Android-Gerät anlegen, kannst du dies in den Einstellungen tun. Klicke auf Sicherheit & Datenschutz und wähle dann den Bereich Datenschutz aus. Dort findest du den Menüpunkt „Vertrauliches Profil“. […] Hast du dein vertrauliches Profil auf deinem Android-Smartphone eingerichtet, kannst du laut Google nahtlos zwischen deinem Hauptprofil und dem vertraulichen Profil wechseln. Zu finden ist der private Bereich am unteren Ende der App-Übersicht. […] Neben den Apps trennt Android im vertraulichen Profil auch Einstellungen und gespeicherte Dateien wie Downloads. Mehr: www.basicthinking.de/blog/2025/05/29/vertrauliches-profil-android/, Meldung vom 16.5.2025.

 

Polizeikongress: KI als letzte Chance zum Durchsetzen des Gewaltmonopols

 

Thomas-Gabriel Rüdiger, Cyberkriminologe an der Hochschule der Polizei Brandenburg, sieht in Künstlicher Intelligenz (KI) die „letzte Chance“, das Gewaltmonopol des Staates überhaupt noch durchzusetzen. […] Wenn Betroffene dies alles mal zur Anzeige brächten, was im Moment kaum geschehe, könnten die Sicherheitsbehörden damit gar nicht umgehen. […] Über KI sei es aber perspektivisch möglich, die Aufnahmen entsprechender Mengen von Anzeigen hinzubekommen, wenn das rechtlich abgesichert sei. ChatGPT etwa könnte in diesem Sinne schon im Voice-Modus agieren. Generell habe KI die Fähigkeit, 40 bis 50 Prozent der polizeilichen Arbeit zu automatisieren. Sie könnte etwa Ermittlungsakten und Vernehmungsprotokolle schreiben. Mehr: www.heise.de/news/Polizeikongress-KI-als-letzte-Chance-zum-Durchsetzen-des-Gewaltmonopols-10390840.html, Meldung vom 21.5.2025.

 

Urteil: Wer Banking-Code weitergibt, ist selber schuld


Das zeigt ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe: Die Richter entschieden am 19. November 2024 (Aktenzeichen 17 U 127/22), dass Bankkundinnen und -kunden keinen Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn sie den Freischaltcode für ihr Online-Banking an Dritte weitergeben. In dem verhandelten Fall hatte die klagende Person einen Freischaltcode, der zuvor telefonisch von einem angeblichen Bankberater angekündigt worden war, per E-Mail weitergeleitet. www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Urteil-Wer-Banking-Code-weitergibt-ist-selber-schuld-39736239.html, Meldung vom 30.5.2025.

 

Biocomputing: Forscher züchten Computer mit menschlichen Gehirnzellen – ethische Fragen inklusive


Der CL1 ist da: Seit diesem Frühjahr macht das Unternehmen Cortical Labs aus dem australischen Melbourne mit diesem System eine Vision greifbar, denn der CL1 ist der erste kommerziell bestellbare Biocomputer, der auf lebenden menschlichen Gehirnzellen basiert. Mehr: t3n.de/news/biocomputing-computer-menschliche-gehirnzellen-ethische-fragen-1691225/, Meldung vom 10.6.2025.