Big Data

Der Begriff „Big Data“ beschreibt immer größer und komplexer werdende bzw. sich schnell ändernde Datenmengen. Sicherheitsbehörden wie die Polizei werden im Rahmen ihrer Ermittlungen in Bezug auf Big Data vor große Herausforderungen gestellt.

Problematik

Die Mengen an E-Mails, Chats, Telefonaten Fotos oder Videos haben im Laufe der letzten Jahre rasant zugenommen. Während früher hauptsächlich Festplatten ausgewertet werden mussten, geht es heute auch um externe Quellen etwa aus Cloud-Diensten, externen Rechenzentren oder aus sozialen Medien. Im Zuge der sich immer schneller entwickelnden Technik werden dabei immer größere Datenmengen produziert. Im Rahmen der Entwicklungen rund um das „Internet der Dinge“, bei denen auch Haushaltsgeräte wie Fernseher oder Kühlschränke zunehmend Daten speichern, wird das anfallende Datenvolumen auch in Zukunft noch weiter wachsen.

Neue Technologien nötig

Neben der bloßen Menge an Daten machen auch die vielen verschiedenen und unstrukturierten Dateiformate wie Audio-, Bild- oder Videodateien, E-Mail-Protokolle oder Protokolle aus Voice-Over-IP-Telefonaten eine Auswertung zunehmend schwierig. Ein weiteres Problem: Daten müssen immer schneller ausgewertet werden, nicht nur stündlich oder minütlich, sondern zum Teil auch in Echtzeit. In Zukunft werden daher zunehmend Werkzeuge für Echtzeitanalysen, Massendatenauswertungen und neue Lösungen, um enorme Datenmengen zu speichern, zum Einsatz kommen. Auch Software zur semantischen Analyse kann bei Ermittlungen helfen. Diese verfügt über eine Art Sprachintelligenz und kann bestimmte Fragestellungen auf auszuwertende Daten anwenden und somit relevante Daten aus einer großen Datenmenge herausfiltern.

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