Sie sind hier > Service / Prävention kompakt 
Selbsthilfegruppe
Bei einer Selbsthilfegruppe handelt es sich um einen Zusammenschluss von Menschen mit ähnlichen gesundheitlichen, psychischen oder familiären Problemen. Innerhalb der Gruppe können sie Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen können betroffenen Patienten helfen, den Alltag mit ihrer Erkrankung bzw. ihrer erschwerten Lebenssituation besser zu meistern. Sie werden nicht von professionellen Helfern (z. B. Ärzten oder Therapeuten) geleitet, sondern oftmals von Ehrenamtlern oder Personen, die in ihrer Vergangenheit ebenfalls von der Krankheit oder dem Problem betroffen waren. Auftretende Probleme können in der Gruppe diskutiert und durch das Zurückgreifen auf den gemeinsamen Erfahrungsschatz besser gelöst werden. Dazu treffen sich die Gruppenteilnehmer regelmäßig – etwa ein Mal pro Woche oder ein Mal im Monat – an einem bestimmten Ort. Selbsthilfegruppen gibt es nicht nur für unmittelbar Betroffene, sondern auch für deren Angehörige.

Große Bandbreite

Selbsthilfegruppen gibt es heutzutage für Betroffene fast aller Krankheiten und Störungen, z. B. für

  • Übergewichtige,
  • Bulimiker,
  • Diabetiker,
  • Menschen mit Sprachstörungen,
  • Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen (z. B. Blinde),
  • Krebspatienten,
  • Schlaganfallpatienten,
  • Menschen mit chronischen Krankheiten,
  • psychisch Kranke oder
  • Suchtkranke (z. B. Alkohol- oder Drogenabhängige).

Darüber hinaus werden Selbsthilfegruppen auch für Menschen angeboten, die sich in einer (vorübergehenden) Krisensituation befinden. Dazu zählen beispielsweise Mobbingopfer, Gewaltopfer oder Angehörige, die auf tragische Weise einen geliebten Menschen verloren haben.

Kontaktmöglichkeiten

In Deutschland gibt es schätzungsweise bis zu 100.000 Selbsthilfegruppen, so dass sich, egal für welches gesundheitliche oder psychische Problem, oft auf eigene Initiative eine passende Selbsthilfegruppe in der Nähe findet. Eine weitere Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bietet die Adress-Datenbank der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS). Gesundheitliche Selbsthilfegruppen werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenversicherung gefördert.

Siehe auch: 

Service

Aktivitäten

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Aktuelle Ausgabe

Mit ihrem aktuellen und vielfältigen Themenspektrum, einer Mischung aus Theorie und Praxis und einem Team von renommierten Autorinnen und Autoren hat „Die Kriminalpolizei“ sich in den vergangenen Jahren einen ausgezeichneten Ruf erworben. 

Über die angestammte Leserschaft aus Polizei, Justiz, Verwaltung und Politik hinaus wächst inzwischen die Gruppe der an Sicherheitsfragen interessierten Leserinnen und Lesern. Darüber freuen wir uns sehr. [...mehr]

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Top-News

Zunehmend ermitteln Menschen privat in eigener Sache. Sie versuchen, mit Hilfe von sozialen Netzwerken ein gestohlenes Fahrrad wiederzufinden.  Andere tauschen  Informationen „rund um die...[mehr lesen]

Die gemeinsame Übung von Polizei und Bundeswehr ist nach Meinung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière eine erfolgreiche Antiterror-Übung gewesen und sollte bei Gelegenheit wiederholt werden....[mehr lesen]

Meist gelesene Artikel

RSS Feed PolizeiDeinPartner.de

Aktionsmonat zum sicheren und altersgerechten Surfen
Neuer klicksafe-Onlinekurs verfügbar
DGUV-Suchtprävention in Berufsschulen
Wie die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zeigt, wurden 2018 mit 5.555.520 Fa?llen deutlich...
Im Zuge der so genannten Flüchtlingskrise wurde das Internet in den vergangenen Jahren zunehmend...