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Überwachung
Überwachungen sind gezielte Beobachtungen und Informationserhebungen von Objekten, Personen oder Gegenständen. Im Alltag dienen Überwachungen – z. B. durch Videokameras – der Erhaltung der öffentlichen und privaten Sicherheit.

Überwachung durch Videokameras 

In ganz Deutschland sind mehrere Hunderttausend Kameras sowohl im öffentlichen als auch privaten Raum installiert. Videoüberwachungsanlagen zeichnen digitale audiovisuelle Daten auf und speichern sie ab, damit diese später analysiert und ausgewertet werden können. Im polizeilichen Rahmen dienen Videoüberwachungen der Aufklärung von Straftaten, indem die Kameras den Tathergang dokumentieren und ggf. wichtige Informationen zum Täter liefern. Videokameras haben außerdem eine präventive Wirkung, da sich viele potenzielle Täter allein von der Präsenz einer installierten Kamera – etwa in einem Geschäft – abschrecken lassen. Konkrete Überwachungen von Personen werden auch als „Observation“ bezeichnet. 

Überwachung durch Datenspeicherung 

Ein weiterer (derzeit rasch zunehmender) Bereich der Überwachung ist die dauerhafte Speicherung von Personen-/Kommunikationsdaten über Telefon, Handy und Internet. Bei der so genannten Vorratsdatenspeicherung werden personenbezogene Daten durch öffentliche Institutionen auf Vorrat gespeichert, ohne dass diese Daten aktuell benötigt werden. Auch die Vorratsdatenspeicherung soll der verbesserten Verhütung und Verfolgung von Straftaten dienen. 

Kritik 

Kritiker befürchten in der zunehmenden Überwachung – sowohl durch öffentlich installierte Kameras als auch durch Datenspeicherung – einen sich herauskristallisierenden „Überwachungsstaat“ und eine abzulehnende „Observationskultur“. Allgegenwärtige Überwachungen schränken die Privatsphäre ein, da immer mehr Informationen über den einzelnen Bürger gesammelt werden, ohne dass dieser darauf Einfluss hat. 

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