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Fahrradführerschein
Der Fahrradführerschein wird in der Regel von Kindern der vierten Grundschulklassen im Rahmen der Verkehrserziehung erworben. In einer Radfahrprüfung weisen die Kinder nach, dass sie die wichtigsten Regeln für sicheres Radfahren beherrschen.

In den ersten beiden Schuljahren 

Die Vorbereitung auf die Radfahrprüfung beginnt schon während der ersten und zweiten Klasse, wobei die Kinder schrittweise an das Thema „sicheres Radfahren“ herangeführt werden. In den ersten beiden Grundschuljahren steht die psychomotorische Förderung des Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögens im Vordergrund, um die wesentlichen Grundlagen für das Fahrradfahren zu erlernen: Übungen wie „sich beim Fahren Umsehen“ oder „mit einer Hand fahren“ werden beispielsweise auf dem Schulhof geübt – zunächst mit dem Roller und erst später mit dem Fahrrad. 

Praktische Übungen auch im Straßenverkehr 

Im dritten und vierten Schuljahr wird das theoretische und praktische Wissen zum Thema sicheres Radfahren vertieft. Den theoretischen Teil übernimmt meist die Schule, während der praktische Teil oft von Verkehrspolizisten übernommen wird. Geübt wird beispielsweise in Jugendverkehrsschulen, die dem realen Straßenbild nachempfundene Übungsflächen anbieten. Ein Teil der praktischen Übungen findet aber oft auch im Straßenverkehr statt, damit die Kinder die Komplexität des „echten“ Straßenverkehrs einschätzen üben.Vermittelte Themen sind unter anderem: 

  • das verkehrssichere Fahrrad 
  • der Fahrradhelm 
  • Verkehrsschilder richtig erkennen 
  • rücksichtsvolles Verhalten 
  • vorausschauendes Handeln 
  • immer mit Fehlern anderer rechnen. 

Praktische Übungen können sein: 

  • Linksabbiegen 
  • ein Hindernis umfahren. 

Die Radfahrprüfung 

Nach Angaben der Deutschen Verkehrswacht nehmen jedes Jahr rund 95 Prozent aller Viertklässler an den Radfahrprüfungen der Grundschulen teil. Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil müssen Fragen rund um das sichere Radfahren beantwortet werden. In der praktischen Fahrprüfung müssen die Kinder eine festgelegte Route mit dem Fahrrad fahren – dabei wird bewertet, ob sie sich sicher auf dem Fahrrad im Straßenverkehr bewegen können. Bestehen die Kinder beide Prüfungen, erhalten sie den „Fahrradführerschein“ in Form eines Fahrradpasses, eines Wimpels oder einer anderen Auszeichnung. 

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