Sie sind hier > Service / Prävention kompakt 
Kampfhunde
Der Begriff „Kampfhund“ wird heute für Hunde verwendet, die so gezüchtet wurden, dass sie besonders aggressiv sind. Dazu zählen bestimmte Rassen. Manche Kampfhunde werden rechtswidrig darauf abgerichtet, Menschen anzugreifen, zu verletzten oder zu töten.

Gefährlichkeit der Hunde 

Als Kampfhunde werden Hunde bestimmter Rassen tituliert. Welche Hunde laut Kampfhundeverordnung dazugehören, wird von den einzelnen Bundesländern festgelegt. Die Einschätzung der Gefährlichkeit bestimmter Hunderassen kann deshalb in den Bundesländern unterschiedlich sein. In Bayern wird zum Beispiel bei folgenden Hunden sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden die Eigenschaft als Kampfhund immer vermutet: 

  • Pitbull 
  • Bandog 
  • American Staffordshire Terrier 
  • Staffordshire Bullterrier 
  • Tosa-Inu. 

Neben grundsätzlich aggressiven Charaktereigenschaften einer Rasse wird Kampfhunden aber auch ein bestimmtes Verhalten antrainiert: Zum Beispiel wird den Tieren zum Teil unter Anwendung von Gewalt beigebracht, Personen direkt an die Kehle zu springen. Verbreitet sind solche „mannscharfen“ Kampfhunde in Kriminellen-Milieus. Dabei werden die Hunde als Waffe eingesetzt. Außerdem sollen sie Angriffe auf ihre Halter abwehren. 

Züchtung und Einfuhr 

Auch das Züchten, die Kreuzung und die Einfuhr von Kampfhunden sind untersagt oder nur mit speziellen Genehmigungen erlaubt. Für manche Rassen gilt das Importverbot bundesweit (Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier), für andere gelten in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen. Das Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz (HundVerbrEinfG) wurde im Zuge des „Gesetzes zur Bekämpfung gefährlicher Hunde“ erlassen und trat am 21. April 2001 in Kraft. Von Einfuhrverboten ausgenommen sind gefährliche Hunde, die als Diensthunde von der Bundeswehr, der Polizei oder der Zollverwaltung gehalten werden sollen. 

Service

Aktivitäten

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Aktuelle Ausgabe

Mit ihrem aktuellen und vielfältigen Themenspektrum, einer Mischung aus Theorie und Praxis und einem Team von renommierten Autorinnen und Autoren hat „Die Kriminalpolizei“ sich in den vergangenen Jahren einen ausgezeichneten Ruf erworben. 

Über die angestammte Leserschaft aus Polizei, Justiz, Verwaltung und Politik hinaus wächst inzwischen die Gruppe der an Sicherheitsfragen interessierten Leserinnen und Lesern. Darüber freuen wir uns sehr. [...mehr]

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Top-News

Zunehmend ermitteln Menschen privat in eigener Sache. Sie versuchen, mit Hilfe von sozialen Netzwerken ein gestohlenes Fahrrad wiederzufinden.  Andere tauschen  Informationen „rund um die...[mehr lesen]

Die gemeinsame Übung von Polizei und Bundeswehr ist nach Meinung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière eine erfolgreiche Antiterror-Übung gewesen und sollte bei Gelegenheit wiederholt werden....[mehr lesen]

Meist gelesene Artikel

RSS Feed PolizeiDeinPartner.de

Ältere Menschen sind als Autofahrer, aber auch häufig als Fußgänger auf den Straßen unterwegs. Weil...
Die Zahl der Kinder, die im Straßenverkehr verletzt oder sogar getötet werden, ist in den...
Wer von Giovanni Alecci beklaut wird, der hat Glück. Denn er ist ein ehrlicher Trickdieb und...
Immer mehr Autos verfügen über moderne Fahrerassistenzsysteme. Wie kann die Technik sinnvoll...
Immer mehr Autos verfügen über moderne Fahrerassistenzsysteme. Wie kann die Technik sinnvoll...