Drohnenkonferenz: Höher und leistungsfähiger

Unbemannte Luftfahrzeuge für Polizei und Katastrophenschutz sollen künftig höher fliegen und schwerere Nutzlast befördern. Die Geräte sollen bald autonom fliegen und in größere Höhen vordringen. Die Auflösung mitgeführter Kameras wird weiter erhöht. Von den Ländern erteilte Aufstiegserlaubnisse sollen vereinheitlicht werden. Das zeichnete sich beim "UAS Anwenderforum" ab, zu dem der "Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V." (BDLI) in Berlin geladen hatte.

Zukünftig, so  die Technikfolgenabschätzung des Bundestages,  würden die Einsatzgebiete der Drohnen erneut beträchtlich erweitert. Neben der Überwachung von Industrieanlagen, Kraftwerken oder Sportveranstaltungen könnte demnach auch der reguläre Verkehr aus der Luft überwacht werden: "Insbesondere Überwachungsaufgaben im Grenzschutz und polizeilichen Bereich dürften sich zu einem Zukunftsmarkt entwickeln". Auch auf EU-Ebene werden bald neue Verordnungen erwartet. Für ein Abfluggewicht oberhalb von 150 Kilogramm ist die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) mit Sitz in Köln zuständig. Auch bei der Definition unbemannter Flugsysteme und der Auslegung der damit verbundenen Rechtsfolgen sollen nationale und europäische Bestimmungen vereinheitlicht werden. Mehr: www.heise.de/tp/artikel/36/36682/1.html

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