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Erschreckende Ergebnisse: Studie „Gewalt gegen Polizei“
Polizisten werden immer häufiger bei alltäglichen Einsätzen angegriffen und dabei häufig auch verletzt. Junge männliche Täter nichtdeutscher Herkunft sind dabei überrepräsentiert, ihr Motiv ist häufig Feindschaft gegen Polizei und Staat. Das ergibt sich aus dem zweiten Zwischenbericht zur Studie „Gewalt gegen Polizei“ des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen. Einige zentrale Aussagen der Auswertung:
Die Täter von Gewalt gegen Polizeibeamte handeln meist allein, sie sind in der großen Mehrheit männlich und sie sind durchschnittlich jüngeren Alters.
Zwei von fünf Gewalttätern haben eine nichtdeutsche Herkunft. Insbesondere Personen aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion sowie türkische Täter bzw. Täter aus anderen islamischen Ländern treten überproportional häufig in Erscheinung. Das zweithäufigste Motiv für Angriffe auf Polizeibeamte ist aus Sicht der Beamten Feindschaft gegenüber der Polizei bzw. dem Staat. Bei nichtdeutschen Tätern findet sich dieses Motiv häufiger als bei deutschen Tätern. Fast jedes dritte Strafverfahren gegen die Täter wird eingestellt. Die Beamten äußern sich darüber mehrheitlich unzufrieden. Auch wenn es zu einer Bestrafung des Täters gekommen ist, erklären sich die Beamten mit der Höhe der Strafe mehrheitlich nicht einverstanden. Mehr zu den zentralen Befunden, den Thesen, dem 1. und 2. Zwischenbericht, sowie zu den Freitexten, in denen Polizisten mit eigenen Worten Angriffe beschreiben, unter www.kfn.de Mehr News unter: Wichtiges in Kürze Drucken | 15-12-2010, 17:11:00 | Admin
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