Die Studie von Ceylan zeigt nach Angaben des KFN auf, dass die große Mehrheit der Imame nur für begrenzte Zeit in Deutschland eingesetzt wird und schon in Ermangelung deutscher Sprachkenntnisse keine konstruktiv positive Beziehung zu unserer Kultur entwickeln kann. Die von diesen Imamen praktizierte religiöse Erziehung der muslimischen Jugendlichen fördert nach den Erkenntnissen Ceylans eher den Rückzug in einen konservativ verstandenen Islam und in die eigene Ethnie. Nur eine Minderheit der muslimischen Religionslehrer beschreibt Ceylan als „intellektuell-offensive Imame“, die die Jugendlichen dazu motivieren, sich in einer positiven Grundeinstellung auf die deutsche Gesellschaft und ihnen angebotenen Integrationschancen einzulassen. Ceylans Untersuchung macht zudem deutlich, dass für die große Mehrheit der Imame die Dominanz der Männer in Familie und Gesellschaft zum selbstverständlichen Lehrinhalt der islamischen Religionserziehung gehört. Auch dadurch wird die bei muslimischen Jugendlichen besonders ausgeprägte Akzeptanz gewaltlegitimierender Männlichkeitsnormen und die Vorliebe für gewaltorientierte Medieninhalte gefördert. Mehr:
www.kfn.de und
www.verlagdrkovac.de/3-8300-4038-5.htm