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Uneindeutig: Leiche mit zwei DNA-Profilen
Erstmals wurden bei einer Leiche zwei verschiedene DNA-Profile entdeckt. Münchener Rechtsmediziner entdeckten bei der Identifizierung eines Selbstmörders sowohl männliche als auch weibliche DNA-Merkmale. „So etwas war uns noch nie untergekommen“, sagte Katja Anslinger vom Münchner Institut für Rechtsmedizin nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“. Es stellte sich nach der Identifizierung heraus, dass der Mann eine Knochenmarkspende von einer Frau erhalten hatte. Seine Blutzellen wiesen die DNA-Merkmale der Spenderin, alle übrigen Körperzellen die DNA-Merkmale des Mannes auf. Der Fall sei Anlass für eine erhöhte Sensibilität von Untersuchungsbehörden bei der Auswertung von Genspuren, so Anslinger. Mehr unter www.sueddeutsche.de/wissen/708/314605/text/ Mehr News finden Sie hier: Drucken | 15-12-2008, 15:45:00 | Admin
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