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Phishing: Trendwende möglich
Erstmals könnte im Jahr 2008 die Zahl der Phishing-Fälle beim Online-Banking gegenüber dem Vorjahr sinken. Das mutmaßt der Verband der Internet-Wirtschaft BITKOM aufgrund einer eigenen Hochrechnung, die auf den Halbjahresmeldungen von Landeskriminalämtern beruht. Auch die durchschnittliche Schadenshöhe ist nach Angaben von BITKOM-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf nach den bisher vorliegenden Zahlen von 3700 auf 3200 Euro leicht gesunken.

Dennoch bleibe höchste Vor- und Umsicht geboten. In den vorhergehenden Jahren seien die Phishing-Fälle beim Online-Banking kontinuierlich angestiegen, im Jahr 2007 sogar um 25% gegenüber 2006. Und die Methoden der Internet-Kriminellen würden raffinierter; verdächtige Emails von Banken seien längst überholt.

Zudem gehe es inzwischen beim Phishing nicht mehr „nur“ um Kontozugangsdaten, sondern auch Zugängen zu Aktiendepots, Accounts bei Internethändlern oder digitalen Buchungskontos von Reisebüros, so BKA-Präsident Jörg Zierke nach Presseberichten. So könnten diese dann zum Beispiel wertvolle Bestellungen abfangen. Oder sie können in Erfahrung bringen, für welchen Zeitraum Internetnutzer ihren Urlaub gebucht haben, um dann in aller Ruhe in deren Wohnung einzubrechen. Mehr unter www.bitkom.org/de/presse/8477_53846.aspx und www.zeit.de/online/2008/36/phishing-datenklau

Mehr News finden Sie hier:
http://www.kriminalpolizei.de/articles,wichtiges_in_kuerze,1,212.htm



DruckenDrucken | 08-09-2008, 17:52:00 | Admin