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Wichtiges in Kürze
Termine
Der 15. Deutsche Präventionstag findet am 10. und 11. Mai 2010 im ICC in Berlin statt. Neben zahlreichen aktuellen Themen wird der Themenkomplex „Bildung – Prävention – Zukunft„ den Schwerpunkt der Veranstaltung bilden. Mehr unter www.praeventionstag.de Die ESRI 2010 findet vom 27. bis 29. April 2010 im darmstadtium in Darmstadt unter dem Motto „Raum für Inspiration„ statt. Leitthemen der ESRI 2010, die sich an alle Anwender des Geoinformationssystems ESRI wendet, werden Green IT und Services sein. Neben Vorträgen von Anwendern stehen Experten in Workshops für Gespräche zur Verfügung. Mehr unter http://esri2010.esri.de/ Eine Tagung zum Thema „Empirische Polizeiforschung XIII - Polizei: Job, Beruf oder Profession?„ findet vom 1. bis 3. Juli 2010 an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg in Oranienburgstatt. Veranstalter ist der Arbeitskreis Empirische Polizeiforschung. Mehr unter www.empirische-polizeiforschung.de Die 6. Internationale Fachmesse & Konferenz für Polizei- und Spezialausrüstung – GPEC findet vom 04. - 06. Mai 2010 auf dem Messegelände in Leipzig statt. Die Messe richtet sich an Fachbesucher aus dem Bereich der Sicherheitsbehörden. Auch Parlamentarier mit sicherheitspolitischer oder Haushaltsverantwortung sind angesprochen. Zu dem in Mitteleuropa einzigartigen Branchentreff gehört neben dem interministeriellen und interdisziplinären Informationsaustausch ein umfangreiches Kongress- und Veranstaltungsprogramm. Mehr unter www.gpec.de Kriminalprävention
Abschreckung: Künstliche DNA gegen Diebe Dass die unauffällige Flüssigkeit mit Zahlen kodierte Kunststoffplättchen, sogenannte Microdots, enthält, sieht man ihr nicht an. Auch Gegenstände, die mit der Flüssigkeit markiert wurden, sehen nicht anders aus als vorher. Dennoch sind sie sofort identifizierbar, wenn sie nach einem Diebstahl wieder aufgefunden werden, Und sie können sicher dem wirklichen Eigentümer zugeordnet werden. Denn jedes Fläschchen mit der so genannten künstlichen DNA enthält einen einzigartigen Code. Das Landeskriminalamt Bremen arbeitet seit Monaten an dem Projekt „Künstliche DNA„. Zunächst wurden Computer, Laptops und Beamer in Bremer und Bremerhafener Schulen codiert. Dann wurden je 1000 Haushalte in zwei Wohnquartieren mit der künstlichen DNA ausgestattet. Sie können ihre Wertgegenstände mit dieser Flüssigkeit markieren, um sie nach einem möglichen Diebstahl zuverlässig zuordnen zu können. Geplant ist, die künstliche DNA zukünftig auch an Tankstellen einzusetzen. Zusätzlich können alle Bewohner der Postleitzahlgebiete 26, 27 und 28 bis November 2010 ein Set mit der Flüssigkeit zum Vorzugspreis von 75 Euro bestellen. Die Flüssigkeit hält sich nach Angaben der Hersteller auf der Haut etwa sechs Wochen, auf Gegenständen haftet sie dauerhaft. Sie sei für Menschen ungefährlich. Die Bremer Polizei verweist darauf, dass die künstliche DNA in Großbritannien und den Niederlanden schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt werde. Mehr unter www.polizei.bremen.de Korruption: Erstes Bundesland Mitglied bei TI Deutschland Kriminalität
Konsequenzen gefordert: Expertenbericht Winnenden Die nach dem Amoklauf in Winnenden eingesetzte Expertenkommission hat einen Bericht mit zahlreichen Handlungsempfehlungen vorgelegt. Interessierte finden den Bericht hier. Polizei – AuslandseinsätzeUN-Friedensmissionen: Handbuch informiert Leitfaden für die Tätigkeit von UN-Kräften bei Internationalen Polizeieinsätzen und Unterstützung für die Arbeit der nationalen Polizeikräfte – das will das Handbuch zu UN-Friedensmissionen leisten, das neu aufgelegt, aktualisiert und ergänzt wurde. > Mehr. Forschung und Technik Galileo-Großauftrag: 14 Satelliten aus Bremen Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB soll die 14 ersten von insgesamt 32 Satelliten bauen, die das Rückgrat des geplanten europäischen Navigationssystems Galileo bilden werden. Insgesamt sollen 30 Satelliten in mehr als 23.000 Kilometern Höhe die Erde umkreisen und Signale senden. Zudem werden zwei Ersatzsatelliten gebaut. Mit Galileo wollen die EU und die Europäische Weltraumorganisation ESA die Vormachtstellung des US-Dienstes GPS (Global Positioning System) brechen. Allerdings soll Galileo mit GPS sowie mit den Systemen Russlands und Chinas kompatibel sein. Nach jahrelangen Verzögerungen soll Galileo nach derzeitiger Planung 2014 an den Start gehen. Ob die veranschlagten Baukosten von 3,4 Milliarden Euro eingehalten werden können, ist noch unklar. Mehr: www.zeit.de/wissen/2010-01/galileo-ohb-satelliten Politik
Integration praktisch: Neuer Impuls von Böhmer Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, wünscht sich mehr Beschäftigte mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst. Jeder fünfte in Deutschland habe einen Migrationshintergrund, so Böhmer. Umso wichtiger sei es, dass diese Bevölkerungsgruppe angemessen im Öffentlichen Dienst vertreten sei. Dies gelte vor allem im Bereich von Schulen und Kindergärten. Aber auch bei der Polizei, der Feuerwehr und den Kommunen solle der Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund unter Berücksichtigung von Eignung, Leistung und Befähigung„ erhöht und dabei „deren sprachliche und interkulturelle Kompetenzen„ einbezogen werden. Eine Quote werde jedoch nicht angestrebt. Mehr: www.bundesregierung.de Bankdaten: Zweifel am Sinn von EU-USA-Transfer Zweifel am Nutzen des transatlantischen Abkommens zur Weitergabe von Bankdaten hat nicht nur das Europäische Parlament, sondern auch das BKA. Aus einem internen Vermerk, der Medien bekannt wurde, geht hervor, dass das Bundeskriminalamt in der Auswertung der Überweisungsinformationen des Finanznetzwerks SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) keinen Wert für die Terrorismusbekämpfung sieht. Die zu erwartenden Erkenntnisse aus einem „systematischen und umfangreichen Abgleich der SWIFT-Daten rechtfertigten zumindest für den Bereich der Finanzierung des Terrorismus nicht den mit der Datenrecherche verbundenen erheblichen materiellen und personellen Aufwand, berichtet Heise online unter Bezug auf den internen Bericht. > Mehr. Menschenrechte: Hoch geschätzt, kaum bekannt 75 Prozent der Deutschen halten die Menschenrechte für extrem wichtig, ohne sie wirklich zu kennen. Das ergaben zwei repräsentative Befragungen sowie drei Analysen von Zeitungen und Fernsehnachrichten, die der Psychologe Gert Sommer zusammen mit Jost Stellmacher durchgeführt hat. Die Forscher fordern darum eine systematische Menschensrechtsbildung, die auch für die Demokratieerziehung wesentlich sei. Die Untersuchung der beiden Forscher wurde kürzlich unter dem Titel „Menschenrechte und Menschenrechtsbildung„ im VS Verlag veröffentlicht. > Mehr. Internet: Politik sucht übergreifende Regeln Entsprechend der Zielsetzung der Koalitionsvereinbarung planen die die Bundesregierung tragenden Parteien zum Themenkomplex Internet und digitale Gesellschaft die Einsetzung einer Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages . Nach Überzeugung der federführenden Abgeordneten gibt es dringenden Nachholbedarf bei der Weiterentwicklung der Netzpolitik. So fänden gesellschaftliche Veränderungen inzwischen maßgeblich mit und in dem Internet statt. > Mehr. Internet
Wirtschaftskriminalität: Jedes dritte Unternehmen betroffen Jedes dritte deutsche Unternehmen wurde in den vergangenen drei Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität mit Hilfe des Tatwerkzeugs Internet. Das ergab eine repräsentative EMNID-Umfrage bei 300 deutschen Unternehmen, davon knapp die Hälfte aus dem Mittelstand, im Auftrag der Wirtschaftsberatung KPMG. Sprunghaft angestiegen ist nach Angabe der befragten Unternehmen die Internetkriminalität auf inzwischen 53 Prozent (+ 30 Prozent). Zu den Delikten im Internet zählen u. a. Identitätsdiebstahl, betrügerisches Anbieten von Waren und Dienstleistungen oder Kreditkartenbetrug. www.kpmg.de/Presse/17447.htm Buntes
Nürburgring: Untersuchungsausschuss und Krimi Wer wird uns schneller sagen, was am Nürburgring wirklich geschah? Die Geschichten um den Bau eines (bis heute nicht fertigen) Freizeitparks an der legendären Rennstrecke sind Gegenstand eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses im Landtag Rheinland-Pfalz und parallel eines neues Eifelkrimis von Jacques Berndorf. Die Webseite des Eifel-Literatur-Festivals zitiert den Autor: „Wenn so eine Geschichte hier vor meiner Nase passiert, dann wär‘s doch idiotisch, wenn ich mich nicht darum kümmern würde„. Das Ergebnis präsentiert Berndorf, bekanntlich ehemaliger Spiegel-Journalist, beim Eifel-Literatur-Festival 2010 in Monschau. Wann der Untersuchungsausschuss seinen Abschlussbericht vorlegen wird, ist noch nicht bekannt. Mehr unter www.eifel-literatur-festival.de/jacques-berndorf-2010.html und unter www.landtag.rlp.de |